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homöopathischen
Arzneimitteln
Sie soll Ihnen helfen, bei akuten Beschwerden oder im Falle einer Verletzung, das jeweils passendste homöopathische Arzneimittel auszuwählen.
Das passendste homöopathische Arzneimittel wird nicht aufgrund der Diagnose, sondern aufgrund der Gesamtheit der Symptome ausgewählt. Richtig ausgewählt und angewandt, kann es die Heilung unterstützen und beschleunigen. Unerwünschte Wirkungen sind in den seltensten Fällen zu erwarten.
Beachten Sie bitte, dass eine Selbstbehandlung nur bei kurzdauernden Krankheiten sinnvoll ist, wenn sie überschaubar und ohne Komplikationen verlaufen!
Während einer homöopathischen Behandlung sollten Sie andere homöopathische Arzneimittel nicht selbständig einnehmen!
Bitte begeben Sie sich in ärztliche Behandlung, wenn die Symptome ernst, sehr heftig oder ungewöhnlich sind oder sich unter den hier angeführten homöopathischen Arzneimitteln keine Besserung oder gar eine Verschlechterung des Zustands einstellt!
und bewährte
homöopathische
ArzneimittelAugenbeschwerden (Entzündungen, Gerstenkörner, Verletzungen)
Acon., Arn., Hep., Hyper., Led., Puls., Ruta, Sil., Sulph., Staph.
Bauchschmerzen
Ars., Bell., Bry., Cham., Nux-v.
Bronchitis
Caust., Phos., Sulph.
Brustdrüsenentzündung
Bell., Bry., Phyt.
Durchfall
Ars., Bry., Cham., Cocc., Sulph., Verat.
Eiterungen
Hep., Led., Merc., Sil.
Erbrechen
Ars., Cocc., Ip., Nux-v., Verat.
Fieber, Grippe
Acon., Bell., Bry., Eup-per., Ferr-p., Gels., Rhus-t., Sulph.
Gelenk-, Sehnenbeschwerden
Bry., Rhus-t., Ruta
Halsschmerzen, Halsentzündung
Acon., Apis, Bell., Hep., Lach., Lyc., Merc., Phos., Phyt., Sil.
Harnwegsinfektion
Canth., Dulc., Staph.
Hautausschläge
Apis, Canth., Dulc., Rhus-t., Sulph.
Herpes
Dulc., Rhus-t.
Husten, Krupp-Syndrom, Keuchhusten
Acon., Ars., Ip., Phos., Puls., Spong.
Insektenstiche, Bisse
Apis., Lach., Led.
Koliken
Bell., Cham., Lyc., Nux-v.
Kopfschmerzen, Migräne
Acon., Arn., Bell., Bry., Gels., Hep., Lach., Nux-v., Phos.
Lungenentzündung
Lyc., Phos., Sulph.
Nasenbluten
Arn., Ferr-p., Ip., Phos.
Ohrenschmerzen, Mittelohrentzündung
Acon., Apis, Bell., Cham., Ferr-p., Hep., Merc., Puls., Sil.
Operations-, Narkosefolgen
Arn., Nux-v., Staph.
Reisekrankheit
Cocc.
Rückenschmerzen, rheumatische Beschwerden, Hexenschuss, Ischias
Bry., Caust., Dulc., Lach., Led., Rhus-t.
Schnupfen
Ars., Nux-v., Puls.
Schock, Schreck, Angst
Acon., Arn., Ars., Bell., Caust., Gels.
Sonnenbrand, Sonnenstich
Bell., Canth., Gels.
Übelkeit
Ars., Cocc., Ip., Nux-v., Verat.
Verbrennungen, Verbrühungen
Canth., Caust., Ars.
Verletzungen
Arn., Hyper., Lach., Led., Ruta, Staph.
Windpocken
Bell., Canth., Led., Puls., Rhus-t., Sulph.
Zahnschmerzen (Entzündungen, Verletzungen, Zahnziehen, Zahnfleischbluten)
Arn., Hep., Hyper., Merc., Nux-v., Puls., Rhus-t., Staph.
Zahnungsbeschwerden
Bell., Cham., Phyt.
Anwendungsgebiete
homöopathischer
ArzneimittelAconitum/Acon. (Blauer Sturmhut)
Folge von kaltem Wind, trocken-kaltem Wetter;
Schreck, Schock
Plötzlicher, stürmischer, heftiger Beginn;
hochakute Zustände
Angst, Panik, Todesangst; Unruhe;
Verlangen nach Gesellschaft, Trost
Herzklopfen, Herzrasen; harter, schneller Puls
Kurzatmigkeit
Trockene Hitze, kaum Schweiss
Rotes Gesicht, aber beim Aufsetzen blass;
eine Wange rot, die andere Wange blass
Heisse Hände, kalte Füsse
Viel Durst auf kalte Getränke
Typische Verschlimmerungszeit: Mitternacht
Schlimmer: Wärme; Zudecken; Licht
Besser: Frische Luft; Ruhe; Schwitzen
Anwendungsgebiete:
Erste Zeichen einer akuten Entzündung; Fieber, Erkältungen, Husten, Krupp-Syndrom; Ohrenschmerzen; Kopfschmerzen
Apis (Honigbiene)
Stechende, brennende Schmerzen
Auffahren, Aufschreien vor Schmerzen
Starke ödematöse Schwellung, Hitze,
blassrote oder blasse Färbung
Unerträglicher Juckreiz
Unruhe, Nervosität; Reizbarkeit
Durstlosigkeit
Schlimmer: Wärme; Druck; (geringste) Berührung
Besser: Kälte, kalte Anwendungen; körperliche Aktivität
Anwendungsgebiete:
Insektenstiche; Ohrenschmerzen; Halsentzündung; Nesselsucht, allergischer Schock
Arnica/Arn. (Bergwohlverleih)
Verletzungen mit starkem Schmerz, Wundheitsgefühl,
Entzündung, Bluterguss
Verletzungsschock
Folge von Überanstrengung
Gefühl in einem zu harten Bett zu liegen
Patient meint er wäre gesund obwohl er krank ist
Angst vor Annäherung, Berührung
Schlimmer: Kälte; Bewegung; Berührung
Besser: Liegen
Anwendungsgebiete:
Das Wundheilmittel schlechthin: nach Schlägen, Zerrungen, Quetschungen, Wunden, Gehirnerschütterung, Operationen, zahnärztlichen Eingriffen
Arsenicum album/Ars. (Weisses Arsenik)
Angst, will nicht allein gelassen werden
Unruhe, Bewegungsdrang; Reizbarkeit
Schwäche, Müdigkeit, Erschöpfung
Eiseskälte
Wässrige Durchfälle; kaum stillbares Erbrechen
Brennende Schmerzen
Übelriechende, wundmachende Absonderungen
Rechtsseitige Beschwerden
Grosser Durst; zahlreiche, kleine Schlucke
Typische Verschlimmerungszeiten: 24.00 bis 2.00 Uhr
Schlimmer: Kälte, nasse Kälte
Besser: Wärme (aber Kopf soll kühl sein)
Anwendungsgebiete:
Brechdurchfall, Lebensmittelvergiftung; schwere Verbrennungen; Schnupfen (rechtsseitig), Husten
Belladonna/Bell. (Tollkirsche)
Plötzliche, heftige Beschwerden
Blutandrang, Rötung, Hitze, Schwellung
Starke, pochende Schmerzen
Erweiterte Pupillen, glänzende Augen
Roter, heisser Kopf, kalte Extremitäten
Überempfindlichkeit der Sinne; leichtes Erschrecken
Delirium mit Phantasien, Halluzinationen;
Tobsuchtsanfälle mit Beissen, Kratzen
Überstreckung des Kopfes nach hinten
Rechtsseitige Beschwerden
Typische Verschlimmerungszeiten: 15.00, 23.00 Uhr
Schlimmer: Kälte; Bewegung, Erschütterung; Druck; Licht
Besser: Wärme; Ruhe
Anwendungsgebiete:
Entzündungen (Mittelohr-, Brustdrüsen-, Hals-, Blasen-); Sonnenstich/Hitzschlag, Sonnenbrand; Fieber; Kopfschmerzen/Migräne; Dreimonatskoliken; Krämpfe
Bryonia/Bry. (Zaunrübe)
Folge von Ärger; grosse Reizbarkeit; will seine Ruhe haben
Nach Anstrengung, Überhitzung und anschliessender Kälte
Langsame Entwicklung der Beschwerden
Starke stechende Schmerzen
Trockene Schleimhäute
Grosser Durst (auf kalte Getränke); grosse Schlucke
Schlimmer: Wärme; Bewegung; Berührung
Besser: Kalte Anwendungen; Ruhe; Druck
Anwendungsgebiete:
Grippe; Kopfschmerzen; Appendizitis; Brustdrüsenentzündung; Rheuma
Cantharis/Canth. (Spanische Fliege)
Reizung der Haut, Schleimhäute mit Entzündung,
Blasenbildung
Starke stechende, brennende, schneidende Schmerzen
Verkrampfungen in Magen-Darm-Trakt,
ableitenden Harnwegen
Häufiger Harndrang, aber nur tröpfchenweise Entleerung
Blutiger Urin, brennt wie Feuer
Nervosität, Reizbarkeit
Schlimmer: Berührung mit Wasser; Kaffee; Licht
Besser: Warme Anwendungen; Ruhe
Anwendungsgebiete:
Harnwegsinfektionen; Verbrennungen/Verbrühungen, Sonnenbrand, Hautausschläge mit Blasenbildung
Causticum/Caust. (Gebrannter Kalk)
Folge von Kummer, Gemütserregung, Schreck
Sensibel, verletzlich; ausgeprägter Gerechtigkeitssinn,
grosses Mitgefühl
Zwangsverhalten
Voranschreitende Nervenlähmungen
Unwillkürlicher Urinabgang beim Husten, Niesen
Trockener, harter Husten; kann den Schleim schwer lösen;
muss sich ständig Räuspern
Rohheits-, Wundheitsgefühl in der Brust
Schmerzhafte Verbrennungen, die eine wässrige Flüssigkeit
absondern; Gefühl, das Fleisch läge bloss
Rechtsseitige Beschwerden
Verlangen nach kalten Getränken
Schlimmer: Kalter Wind, Zugluft, trockenes Wetter
Besser: Wärme; feuchtes Wetter
Anwendungsgebiete:
Bronchitis; Gesichtsnervenlähmung; rheumatische
Beschwerden; Verbrennungen/Verbrühungen
Chamomilla/Cham. (Kamille)
Ausgeprägte Reizbarkeit, Zorn; Unruhe
Grosse Empfindlichkeit gegen Schmerzen
Eine Wange rot, die andere Wange blass
Grünlicher, schleimiger Durchfall (wie Spinat);
Geruch nach faulen Eiern
Verlangen nach kalten Getränken
Typische Verschlimmerungszeiten: Abends, nachts
Schlimmer: Hitze
Besser: Bewegung; getragen, geschaukelt werden
Anwendungsgebiete:
Zahnungsbeschwerden; Mittelohrentzündung; Koliken; Durchfall; Schlafstörungen
Cocculus/Cocc. (Kockelskörner)
Folge von Schlafmangel
Angst; grosse Besorgnis um die Gesundheit anderer
Erschlaffung der Muskulatur mit Schwäche-, Schweregefühl
Benommenheit der Sinne, langsame Auffassung;
verzögerte Schmerzempfindung
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall bei Seereisen
Schwindel beim Betrachten sich bewegender Gegenstände
Schlimmer: Kälte; Bewegung; Anstrengung; Essen; Angst
Besser: Im Zimmer
Anwendungsgebiete:
Reisekrankheit/Seekrankheit
Dulcamara/Dulc. (Bittersüsser Nachtschatten)
Folge von feuchtkaltem Wetter, Durchnässung,
Wetterwechsel von warm zu kalt (typisches Herbstmittel)
Folge von unterdrückten Absonderungen, Schweiss,
Hautausschlägen
Übermässige Schleimabsonderungen
(Atemwege, Blase, Augen)
Schlimmer: Kälte, nasse Kälte; Zugluft
Schlimmer: (v.a. wenn man erhitzt ist)
Besser: Wärme; trockenes Wetter
Anwendungsgebiete:
Allergische Erkrankungen (Heuschnupfen, Asthma, Nesselsucht); Herpes; Harnwegsinfektionen; rheumatische Beschwerden
Eupatorium perfoliatum/Eup-per. (Wasserhanf)
Starke Knochenschmerzen bei Fieber;
Gefühl wie zerschlagen, zerbrochen
Periodisch wiederkehrendes Fieber
Übelkeit, Erbechen, v.a. während der Frostschauer
Schwindel, hat das Gefühl nach links zu fallen
Viel Durst auf kalte Getränke
Typische Verschlimmerungszeiten: Nachts,
Typische Verschlimmerungszeiten: morgens bis 9.00 Uhr
Schlimmer: Kalte Luft; Bewegung
Besser: Schwitzen
Anwendungsgebiete:
Grippaler Infekt; Schmerzen bei Knochenbrüchen
Ferrum phosphoricum/Ferr-p. (Eisenphosphat)
Fieber, Entzündungen im Frühstadium
Kein dramatisches Krankheitsbild
Leichtes bis mässiges Fieber
Abwechselnd Gesichtsblässe und Rötung
Nasenbluten; hellrote Blutungen häufig als Begleitsymptom
Typische Verschlimmerungszeiten: 4.00, 6.00 Uhr
Schlimmer: Wärme; Sonnenhitze; Bewegung; Berührung
Besser: Kälte, kalte Anwendungen; Ruhe
Anwendungsgebiete:
Fieberhafte Infekte; Mittelohrentzündung
Gelsemium/Gels. (Gelber Wilder Jasmin)
Folge von Schreck, schlechten Nachrichten, Aufregung;
feuchtem Wetter
Angst vor grösseren Herausforderungen
Zunehmende Schwäche auf allen Ebenen; wie gelähmt;
Benommenheit der Sinne
Schwere, herabhängende Augenlieder,
kann die Augen kaum offen halten
Heisses, dunkelrotes Gesicht
Langsame Entwicklung der Beschwerden
Befürchtet, das Herz werde aufhören zu schlagen
Zittern (v.a. der Beine) infolge von (geringer) Anstrengung
Frostschauer, die den Rücken auf und ab laufen
Durstlosigkeit (im Fieber)
Schlimmer: Hitze; Sonne, schwüles Wetter, vor Gewitter;
Schlimmer: Rauchen
Besser: Frische Luft; Schwitzen; Wasserlassen
Anwendungsgebiete:
Lampenfieber/Prüfungsangst; Grippe; Migräne; Sonnenstich
Hepar sulphuris/Hep. (Kalkschwefelleber)
Hochgradige Empfindlichkeit gegen Zugluft, Kälte,
Schmerzen, äussere Einflüsse
Ausgeprägte Reizbarkeit, Missmut, Ärger, Unzufriedenheit
Stechende Schmerzen, wie von einem Splitter
Entzündungen mit Eiterung
Schwellung, Verhärtung von Lymphknoten (Hals-, Leisten-)
Übelriechende Absonderungen, v.a. Schweiss
Bohrende Kopfschmerzen an der Nasenwurzel
Schlimmer: Kälte; Zugluft; Berührung; Gerüche; Lärm
Besser: Wärme
Anwendungsgebiete:
Eitrige Entzündungen (Augen-, Hals-, Mittelohr-, Nasennebenhöhlen-, Haut-); Gerstenkörner; Zahnschmerzen
Hypericum/Hyper. (Johanniskraut)
Besonderer Bezug zum Nervengewebe
Folge von Stichverletzungen, Quetschungen
(v.a. Fingerspitzen, Zunge, Zähne, Augen, Genitalien,
Steissbein/Wirbelsäule)
Stärkste stechende, schiessende Schmerzen
Schmerzausstrahlung entlang des gesamten Nervs
Taubheitsgefühl, Ameisenkribbeln im betroffenen Gebiet
Schlimmer: Kälte
Anwendungsgebiete:
Kopfprellung, Schleudertrauma, Steissbeinprellung; Nervenverletzungen, -entzündungen; Zahnschmerzen, Zahnwurzelbruch
Ipecacuanha/Ip. (Brechwurzel)
Anhaltende Übelkeit mit Erbrechen,
Erbrechen bessert aber nicht
Reine Zunge; feuchter Mund mit reichlicher Speichelbildung
Husten mit Erbrechen
Husten mit Engegefühl in der Brust, Atemnot
Schleimrasseln, Schleim lässt sich schwer abhusten
Reichliche hellrote Blutungen aus Nase, Magen, Lungen,
Uterus
Schlimmer: Wärme, feuchte Wärme; Liegen; Nachts;
Schlimmer: Überessen
Besser: Frische Luft
Anwendungsgebiete:
Übelkeit, Erbrechen; Husten, Keuchhusten; Asthma; Blutungen
Lachesis/Lach. (Gift der Buschmeisterschlange)
Blau-violette Verfärbung der Haut, Schleimhaut
Neigung zu nicht gerrinnenden, dunklen Blutungen
Ausgeprägte Empfindlichkeit gegen enge Kleidung oder
Berührung am Hals
Überreizung des Gemüts; Geschwätzigkeit;
Leidenschaftlichkeit, Eifersucht
Linksseitige Beschwerden; von links nach rechts wandernd
Schlimmer: Wärme; Liegen auf der linken Seite; Schlaf,
Schlimmer: nach Schlaf; Berührung
Besser: Kälte; kalte Getränke; im Freien; harter Druck
Anwendungsgebiete:
Kopfschmerzen; Halsentzündungen; Hexenschuss; Bisswunden; Verletzungen; Blutungen
Ledum/Led. (Wilder Rosmarin)
Verletzungen durch spitze Gegenstände
Verletzungen die sich infizieren, eitern
Betroffene Stelle fühlt sich kalt an,
ist geschwollen, blau-violett verfärbt
Starker Juckreiz, durch Kratzen schlimmer
Schlimmer: Wärme
Besser: Kälte, kalte Anwendungen
Anwendungsgebiete:
Verstauchung, Knöchelzerrung; Stichwunden; Insektenstiche, Bisse; Augenverletzungen; Gicht; rheumatische Beschwerden
Lycopodium/Lyc. (Bärlapp)
Grosse Ängste; Minderwertigkeitsgefühle;
tyrannisches Verhalten
Stirnrunzeln
Flattern der Nasenflügel bei Asthma oder Lungenentzündung
Schmerzhafter Harndrang; rötliches Sediment im Urin
Geblähter Bauch, Blähungen, schon nach wenig Essen
Riesiger Appetit, Heisshunger; nächtlicher Hunger
(wacht nachts auf)
Verlangen nach warmen Getränken
Rechtsseitige Beschwerden; von rechts nach links wandernd
Typische Verschlimmerungszeiten: 16.00 bis 20.00 Uhr
Schlimmer: Fasten
Besser: Warme Getränke, warmes Essen; kalte Anwendungen
Anwendungsgebiete:
Lungenentzündung, Asthma; Rachen-, Mandelentzündung; Nieren-, Gallensteinkoliken
Mercurius/Merc. (Quecksilber)
Heftige Impulse; Reizbarkeit; Unruhe
Schwäche mit Zittern (v.a. der Hände)
Blass-gelbes, schmutziges Aussehen
Lymphknotenschwellungen
Neigung zu Eiterung, Geschwürbildung der Haut, Schleimhäute
Reichliche übelriechende, wundmachende, gelbgrüne,
blutige Absonderungen
Speichelfluss (im Schlaf); metallischer (oder salziger)
Geschmack im Mund; übler (oder süsslicher) Mundgeruch;
Zahneindrücke auf der Zunge
Starke Schweissneigung, Nachtschweiss;
öliger, übelriechender Schweiss
Schmerzhafter Stuhl- oder Harndrang
Typische Verschlimmerungszeit: Nachts
Schlimmer: Hitze, Kälte; feuchtes Wetter, Wetterwechsel;
Schlimmer: Zugluft; Liegen auf der rechten Seite; Schwitzen
Schlimmer: (fast alles verschlechtert)
Besser: Gemässigte Temperaturen; Ruhe
Anwendungsgebiete:
Mittelohr-, Rachen-, Mandel-, Nasennebenhöhlenentzündungen; Abszesse; Kopf-; Zahnschmerzen; Zahnfleischbluten; entzündliche Darmerkrankungen
Nux vomica/Nux-v. (Brechnuss)
Folge von Schlafmangel; Stress, Ärger; geistiger Anstrengung;
Alkohol
Reizbarkeit, Ärger, Jähzorn; Ungeduld; Ehrgeiz, Arbeitswut;
Pedanterie
Empfindlich gegen Lärm, Licht, Gerüche, Geräusche,
Berührung
Verlangen nach Genussmitteln, Stimulanzien
(Alkohol, Kaffee, Nikotin, Drogen)
Verstopfte Nase nachts
Übelkeit, Erbrechen
Krampfartige, stechende Magenschmerzen
Sehr kälteempfindlich, sogar gegen das Anheben der
Bettedecke
Typische Verschlimmerungszeiten: (3.00 bis) 4.00 Uhr
Schlimmer: Kälte; Wind, Zugluft; Entblössen; Morgens
Besser: Wärme; Ruhe; Einwickeln des Kopfes; Milch
Anwendungsgebiete:
Erkältung; Magenbeschwerden, -verstimmung; Kater; Migräne; Dreimonatskoliken; Zahnschmerzen; Narkosefolgen
Phosphorus/Phos. (Gelber Phosphor)
Grosse Empfindsamkeit; viele Ängste;
Verlangen nach Gesellschaft
Brennende Schmerzen
Rezidivierende Atemwegsinfektionen
Herzklopfen
Neigung zu hellen Blutungen
Grosser Durst auf kalte Getränke
Kann nicht auf der linken Seite liegen
Linksseitige Beschwerden
Schlimmer: Wärme; Fasten
Besser: Kälte; Reiben; Schlaf
Anwendungsgebiete:
Kopfschmerzen; Halsentzündungen, Heiserkeit, Husten, Krupp-Syndrom, Bronchitis, Lungenentzündung, Asthma; Nasenbluten; Blutungen; Herzrhythmusstörungen
Phytolacca/Phyt. (Kermesbeere)
Besonderer Bezug zu Drüsen (Brust-, Ohrspeicheldrüsen),
Rachen
Schmerzhafte Entzündungen mit dunkler Rötung, Verhärtung,
Schmerzausstrahlung
Schmerzen kommen und gehen plötzlich;
Zähne werden dabei zusammengebissen
Die Brust ist gestaut, verhärtet, berührungsempfindlich,
leuchtet rosa; der Schmerz ist beim Saugen besonders stark,
strahlt in den ganzen Körper aus, bessert sich durch Entleeren
der Brust; die Mamillen können rissig sein
Rachen-. Mandelentzündungen mit dunkelroter Verfärbung;
fadenziehendem Speichel; Gefühl eines Klosses, heissen
Balles; sehr schmerzhaftem Schlucken mit Ausstrahlung
zum Ohr; waschlederartigen Belägen auf den Mandeln
Rechtsseitige Beschwerden
Schlimmer: Kälte, feuchte Kälte; warme Getränke; Nachts
Besser: Kalte Getränke; Liegen auf dem Bauch
Anwendungsgebiete:
Brustdrüsenentzündungen; Mund-, Rachenentzündungen; Mumps; Zahnungsbeschwerden
Pulsatilla/Puls. (Kuhschelle)
Ängstlich, weinerlich, braucht Trost, will nicht alleine sein
Milde, grünliche Absonderungen
Ausgesprochene Durstlosigkeit; trockener Mund
Typische Verschlimmerungszeit: Abends bis Mitternacht
Schlimmer: Wärme; warme Zimmerluft; Fett
Besser: Kälte; frische Luft; langsame Bewegung
Anwendungsgebiete:
Mittelohrentzündung; Bindehautentzündung; Schnupfen; Husten; Magenverstimmung; Zahnschmerzen; Windpocken
Rhus toxicodendron/Rhus-t. (Giftsumach)
Folge von Verkühlung nach Anstrengung, Schwitzen;
unterdrückten Hautausschlägen
Grosse Unruhe auf allen Ebenen
Abergläubische Furcht; zwanghaftes Verhalten
Juckende, schmerzhafte Hautausschläge
(Bläschen, Krusten, feuchte Ekzeme)
Rote Zungenspitze (dreieckig)
Linksseitige Beschwerden; von links nach rechts wandernd
Verlangen nach (kalter) Milch
Schlimmer: Kälte; nasskaltes Wetter; Ruhe,
Schlimmer: beginnende Bewegung
Besser: Wärme, warme Anwendungen; fortgesetzte Bewegung
Anwendungsgebiete:
Zahnschmerzen; Windpocken; Herpes; Grippe; rheumatische Beschwerden; Ischiasschmerzen
Ruta (Weinraute)
Prellungen, stumpfe Gewalteinwirkung
Steifheit, Zerschlagenheitsgefühl
Folge von Überanstrengung
Verlangsamtes Denken; Unentschlossenheit
Schlimmer: Nasskaltes Wetter; Ruhe
Besser: Wärme; leichte Bewegung; Reiben
Anwendungsgebiete:
Verletzungen: nach Schlägen, insbesondere auf Knochen, Knochenhaut, Prellungen; Gelenk-, Sehnenbeschwerden; Augenbeschwerden (durch Überanstrengung der Augen)
Silicea/Sil. (Kieselerde)
Zart, empfindlich, schüchtern, nachgiebig, unentschlossen
Sehr kälteempfindlich
Ausgeprägte Infektanfälligkeit
Neigung zu eiternden Prozessen, Abszessen, Fistelbildung
Kann das Ausstossen von Fremdkörpern durch die Haut
begünstigen
Chronische, schwelende Prozesse
Schwellung, Verhärtung, Eiterung von Lymphknoten
Beschwerden der Nägel, Zähne
Schweissneigung (v.a. Fuss-); saurer, übelriechender,
wundmachender Schweiss
Folge von unterdrücktem Schweiss; Impfungen
Unverträglichkeit, Erbrechen von Milch
(sogar Muttermilch bei Säuglingen)
Schlimmer: Kälte; Zugluft; Feuchtigkeit; Druck;
Schlimmer: Vollmond/Mondwechsel
Besser: Wärme, warmes Einhüllen (des Kopfes),
Besser: Wasserlassen
Anwendungsgebiete:
Atemwegsinfektionen; Rachen-, Mandel-, Mittelohr-; Nasennebenhöhlenentzündungen; eiternde Prozesse; eingewachsene Zehennägel; Gerstenkörner
Spongia/Spong. (Röst-Schwamm)
Besonderer Bezug zu Kehlkopf, Luftröhre
Bellender, krähender, schroffer, sägender, trockener,
hohler Husten
Erstickungsgefühl im Kehlkopf, wie von einem Pfropf
Schmerzhafter Kehlkopf; Heiserkeit
Atemnot, die sich durch Rückwärtsbeugen des Kopfes bessert
Erschreckter, ängstlicher Gesichtsausdruck
Typische Verschlimmerungszeit: Vor Mitternacht
Schlimmer: Trockener, kalter Wind; Anstrengung
Besser: Warme Getränke, warmes Essen
Anwendungsgebiete:
Atemwegsinfektionen; Husten, Krupp-Syndrom; Asthma
Staphysagria/Staph. (Stephanskraut)
Schmerzen nach Schnittverletzung
(Messer, Glasscherbe, Operationswunde)
Schneidende, stechende Schmerzen
Folge von unterdücktem Ärger,
Zorn der nicht ausgedrückt werden kann
Brennende Schmerzen der Harnröhre;
Gefühl eines Urintropfens in der Harnröhre
Schlimmer: Kälte; kalte Getränke; Berührung
Besser: Wärme; Ruhe
Anwendungsgebiete:
Schnittverletzungen; Harnwegsinfektionen; Gerstenkörner
Sulphur/Sulph. (Schwefel)
Folge von Kränkung; Impfungen;
unterdrückten Hautausschlägen, Ausscheidungen
Hitzegefühl, Hitze der Fusssohlen, streckt sie aus dem Bett;
schwitzt viel
Übelriechende, wundmachende Absonderungen
Durchfall, der morgens aus dem Bett treibt
Brennende Schmerzen
Rote Körperöffnungen
Hauterkrankungen aller Art; Juckreiz
Katzenschlaf: Wacht häufig auf, wird durch das geringste
Geräusch geweckt; schläft einige Stunden gut, ist den Rest
der Nacht schlaflos
Schlimmer: Wärme; Stehen; Wasser; Milch
Besser: Frische Luft; Bewegung; Schwitzen
Anwendungsgebiete:
Grippe; Bronchitis, Lungenentzündung; verschleppte Erkältungen/Rückfälle; Bindehautentzündung; Gerstenkörner; Hautausschläge
© Dr. Patrick Kreisberger, 2004Veratrum album/Verat. (Weisse Nieswurz)
Durchfall, Erbrechen mit drohendem Kreislaufkollaps
Plötzliche, übermässige Entleerungen
(wegschiessende Stühle, heftiges Erbrechen)
Krampfartige, schneidende Schmerzen
Blässe, z.T. Blaufärbung des Gesichts mit kaltem Schweiss,
v.a. auf der Stirn
Eiseskälte; Kältegefühl; kalter Atem
Starke Erschöpfung; Ohnmacht, Kreislaufkollpas
Verlangen nach kalten Getränken; Saurem
Schlimmer: Feuchte Kälte; kalte Getränke; Anstrengung
Besser: Wärme; Ruhe
Anwendungsgebiete:
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall; Kreislaufkollaps